Am 27. März haben die evangelisch-reformierten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Illnau-Effretikon die Wahl: Wollen sie den Namen des Bisherigen Patrick Stark oder denjenigen des Parlamentspräsidenten Kilian Meier auf den Zettel für den Kirchenpflegepräsidenten schreiben? Ihre Entscheidung, so viel sei an dieser Stelle verraten, ist rein formeller Natur.
«Ich wurde ohne meine Zustimmung vorgeschlagen und werde im Falle einer Wahl verzichten», stellt Kilian Meier klar. Und: «Patrick Stark hat einen guten Job gemacht. Ich stehe voll hinter ihm.»
Der 29-jährige Jurist ist keiner, der die Verantwortung scheut. Im Gegenteil: Seit 2016 sitzt er für Die Mitte in der Kirchenpflege und im Stadtparlament Illnau-Effretikon, welches er aktuell sogar präsidiert. Für beide Ämter stellt er sich zur Wiederwahl. Aber: «Für das Präsidium der Kirchenpflege habe ich weder Ambitionen noch Zeit.»
Per Email informiert
Doch wie ist es denn überhaupt erst zu seiner Nomination gekommen? Am 17. Januar, praktisch unmittelbar vor Ablauf der Eingabefrist, sei er von einer Person darüber informiert worden, dass sie und eine Gruppe von Kirchgänger ihn bei der Stadt offiziell vorschlagen werden, erzählt Meier. «Ich bin aus allen Wolken gefallen.»

