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Gesellschaft

Nach 30 Jahren raus aus dem Kloster – koste es, was es wolle

Nach drei Jahrzehnten hinter Klostermauern erhält Eva-Maria Zwyer vom Vatikan den Segen, ihre Gelübde zu brechen. Über ihr bewegtes Leben hat die Wahl-Rütnerin ein Buch geschrieben.

«Dieses Buch ist allen gewidmet, die suchen und fragen nach dem tragenden Grund und Sinn ihres Lebens.» Eva-Marie Zwyer (77) kommt im Kriegswinter 1944 in Emmenbrücke LU zur Welt und hiess damals nur Eva.

Nicht nur zur Freude der zwei Jahre älteren Schwester. Die wird bald schwer krank, wahrscheinlich, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Von da an ist Eva meist im Weg. «Wir können dich jetzt nicht brauchen, du störst!»

«Ich war ein unerwünschter Störfaktor.»

Eva-Maria Zwyer über ihre Kindheit

Im Buch schreibt  Zwyer über: «(…)unerwünschter Störfaktor sein. Ängste, die mich bis heute immer wieder einholen und wohl in jener Zeit ihre Wurzel haben.» Und sie fragt sich: «War ich böser als die Schwester?» Oft wird sie von ihren Eltern ins «Schäm-di-Eggli» geschickt.

Getrübtes Verhältnis zu Männern

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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