Unglücklicher Start für die Verleihung des Pfäffiker Gesellschaftspreises: Der Neujahresapéro, an dem der Preis zum ersten Mal vergeben werden sollte, musste coronabedingt abgesagt werden. Der Freude der Preisträger tut dies jedoch keinen Abbruch.
Claudia Knecht, Simone Palinkas und Dominik Gross vom Verein Wochenmarkt Pfäffikon durften am Montagabend die Ehrung in kleinem Kreis im Gemeindehaus entgegennehmen. «Hätte der Neujahresapéro stattgefunden, wären wohl auch nicht sehr viele Leute gekommen», sagt Knecht, die Präsidentin des Vereines.
Der Pfäffiker Gesellschaftspreis
Im Herbst hatte die Sozialbehörde Pfäffikon den Gesellschaftspreis ins Leben gerufen, um Personen und Gruppen zu würdigen, die sich für die Gesellschaft vorbildlich engagieren. Das Verfahren zur Vergabe des Preises wurde so festgelegt, dass die Sozialbehörde eine laufende Liste mit Personen und Gruppen führt, die für den Preis in Erwägung gezogen werden. Sie nimmt hierfür auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Im vierten Quartal nimmt sie auf Basis dieser Liste die Wahl vor. Im Bedarfsfall wird sie die Bevölkerung aktiv dazu aufrufen, Vorschläge einzureichen. Das Preisgeld beträgt 1500 Franken für eine Person oder 2500 Franken für eine Gruppe oder Institution.
Als sie im Herbst vom neuen Gesellschaftspreis hörte, habe sie sich zwar schon gefragt, ob ihr Verein wohl auch ein Kandidat wäre. «Aber dass wir dann gleich die ersten Preisträger sind, ist eine schöne Überraschung.» Der Verein erhält nun eine Urkunde sowie 2500 Franken zur freien Verwendung.

