Herr Meier, Sie sind sich als Geschäftsführer von «Atzmännig Freizeit pur» einiges gewohnt in Sachen Wetter-Kapriolen. Ihre schlimmste Erinnerung?
Roger Meier: Anfang 2014. Da hatten wir am 3. Januar noch 80 Zentimeter Schnee. Am 8. Januar konnten wir nicht mehr fahren.
Warum sieht man dieses Jahr im Atzmännig keine Masken?
Ja, das ist ein Riesen-Vorteil. Draussen gilt die Abstandsregel, etwa vor der Kasse. Doch im Anstehbereich ist der Abstand durch die Ski-Länge eh gegeben.
Wie sah die Lage in Sachen Corona hier vor einem Jahr aus?
Da waren wir vom 22. bis zum 30. Dezember im Lockdown. Danach hatten wir im Januar und Februar einen sehr guten Winter. Aber der Aufwand wegen Corona war enorm. Fast täglich war die Polizei hier, um zu kontrollieren. Die Gastronomie war zu. Wir konnten nur draussen bedienen, aber die Gäste durften nicht sitzen. Von der Frequentierung her hatten wir nicht so grosse Einbussen, aber für die Gastronomie war es extrem. (Max Kern)

