Auf dem Areal des Schulhauses Kollbrunn hielt die Miliz-Feuerwehr Zell am Samstagnachmittag ihre Hauptübung ab. An vier Stationen zeigten die rund 45 Männer und Frauen ihr Können, zumeist in spielerisch aufgezogenen Übungsanlagen.
Im Gruppenwettkampf herausgefordert
Leutnant Patrick Winkler, der ab 2023 als Ausbildungschef-Stellvertreter amten wird, zeichnete für die gesamte Übungsanlage verantwortlich. Er unterstrich, dass es an den Posten insbesondere darum gehe, sich im Team gut abzusprechen und zu organisieren, um ein Ziel effizient erreichen zu können. «Letztlich kann aber nur einer die Befehle geben», betonte er.
In vier Gruppen an je neun bis zehn Feuerwehrleuten unterschiedlichen Grades vereint, galt es, sich an vier Stationen zu bewähren. Da ging es zum Beispiel darum, Leitern so zu stellen, dass Rettungswege sicher erschlossen werden konnten. Alles unter Beobachtung und unter Zeitdruck – und die Stoppuhr lief mit.
Mit der Wasserspritze galt es den Wasserstrahl so zu dosieren, dass eine Art Pfeil mit aufgesetztem Tennisball möglichst nahe zu einem Kollegen, der das Spielgerät einfangen sollte, «abgefeuert» wurde.

