Umstellung bringt eine Stunde mehr Schlaf
Jedes Jahr aufs Neue wird die Zeitumstellung diskutiert. Hierzulande werden die Uhren zweimal im Jahr umgestellt. Am letzten Sonntag im März werden die Uhren von Winter- auf Sommerzeit umgestellt und am letzten Sonntag im Oktober von Sommer- auf Winterzeit.
Uns steht nun also die Umstellung auf die Winterzeit bevor. Das bedeutet, dass die Uhren am 31. Oktober in der Nacht von Samstag auf Sonntag um eine Stunde von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt werden.
Abschaffung im Alleingang nicht machbar
Ursprünglich wurde die Zeitumstellung eingeführt, um Energie zu sparen. Doch glaubt man Experten, ist der gegenteilige Effekt eingetreten. Die ganze Übung kostet mehr als sie spart. Denn zwar muss das Licht im Sommer erst später angemacht werden, dafür wird jedoch morgens offenbar mehr geheizt.
Deshalb ist eine mögliche Abschaffung der saisonal bedingten Zeitumstellung immer wieder ein Thema politischer Diskussionen. Doch der Schweiz sind die hier die Hände gebunden. Bei einem Alleingang würden wir zu einer Zeit-Insel. Das hätte Konsequenzen insbesondere im Geschäftsverkehr, im Transportwesen, im Tourismus und bei der Kommunikation.
Von daher bleibt vorerst alles beim Alten. Und solange man eine Stunde länger schlafen kann, passt das für die meisten Menschen auch – zumindest bis zur nächsten Zeitumstellung im Frühjahr.
ÖV passt sich Zeitumstellung an
Das ZVV-Nachtnetz ist am Sonntagmorgen ebenfalls eine Stunde länger in Betrieb. Nachtschwärmer können somit durchgehend auf eine sichere Heimfahrt zählen. Das Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr gilt weiterhin auch im Nachtnetz für alle Passagiere. Insbesondere gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht. Alle Abfahrtszeiten und die passenden Tickets können mit der ZVV-App oder online auf www.zvv.ch aufgerufen werden.

