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Gesellschaft

Tausende Massnahmengegner zogen durch Uster

Zwei- bis dreitausend Demonstrierende kamen am Samstag nach Uster, um ihre Stimme gegen die Corona-Massnahmen zu erheben. Ein Augenschein an der Bruchlinie eines gesellschaftlichen Konfliktes.

Die Stadt hat sich bereit gemacht. Im Stadtpark und um die Püntwiese haben Unbekannte die Strassen mit Schriftzügen versehen. Vereinzelt hängen Gegenplakate in den Fenstern. Die Polizei ist in der Stadt sichtbar, hält sich aber im Hintergrund.

Die Zahl der Maskenträger ist in Uster an diesem Samstag deutlich kleiner als an anderen Tagen und während sich auf der Püntwiese die Demonstranten sammeln, bleibt im Stadtzentrum eine Stille, die man sonst von einem Samstagnachmittag so nicht kennt.

Unzufrieden aber friedlich

Die wenigen Passanten zeigen sich fast ausschliesslich von ihrer abweisenden Seite. Darunter erweisen sich die wenigsten als Freunde der Medien. «Meine Meinung druckt ihr sowieso nicht ab», heisst es mehrfach.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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