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Gesellschaft

Türen und Fenster auf für einen Lyriknachmittag

«Nein, so etwas habe ich noch nie erlebt», sagt Lyriker Jürg Halter. Was er genau meint? Am Samstag kann man es erfahren ... und erhören.

Im Übersetzerhaus Looren findet am Samstag ein Anlass der besonderen Art statt. Gedichte vom Lyriker Jürg Halter werden in fünf Sprachen übersetzt und vorgetragen.

Während Halter vor dem Haus auf einer Bank sitzt und seine Gedichte aus seinem neusten Buch «Gemeinsame Sprache» vorträgt. Befinden sich die Übersetzer und Übersetzerinnen im Gebäude und tragen bei offenen Fenstern ihre Übersetzungen vor.

Einmaliges Erlebnis

 «Nein, so etwas habe ich noch nie erlebt. Dass Werke von mir an Lesungen übersetzt werden schon, aber dass sie gleich in fünf Sprachen vorgetragen werden, ist auch für mich neu», sagte Halter bei der gestrigen Hauptprobe. Drei Gedichte werden von Eva Antonnikov (Französisch), Sandor Marazza (Italienisch), Inga Karlsberg (Lettisch), Mirzo Boboev (Tadschikisch) und Zorka Cikaminy (Slowakisch) übersetzt und vorgetragen.

Eine halbe Stunde lang wird Jürg Halter weitere Werke aus seinem neusten Buch vortragen. Übersetzt werden die Gedichte «Gemeinsame Sprache», «Unsere Namen» und «Roter Faden».

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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