Der Entscheid des Regierungsrates war mit Spannung erwartet worden. Hinsichtlich der Erweiterung des Zürcher S-Bahn-Netzes hatten die SBB drei Standorte für drei neue Abstellanlagen definiert, auf denen die zusätzliche Züge parkiert und neu formiert werden können.
Insbesondere in der Gemeinde Bubikon, auf dessen Weilern Brach, Fuchsbühl und Wändhüslen auf einer Landwirtschaftsfläche von total 80 Hektaren auch gleich noch eine Serviceanlage mitgeplant war, hatte sich dagegen grosser Widerstand formiert. Die allesentscheidende Frage der einberaumten Pressekonferenz lautete nun ganz unbescheiden: Nimmt der Kanton den Standort in die Teilrevision des Richtplans 2020 auf?
Den Variantenfächer öffnen
Die Antwort darauf gab Baudirektor Martin Neukom (Grüne) nach zehn, für die Direktbetroffenen quälend langen Minuten: «Wir werden die Abstellanlagen neu aufgleisen, die drei Abstellanalgen aus der Teilrevision des Richtplans herauslösen, den Variantenfächer öffnen und die Gemeinden und die Bevölkerung miteinbeziehen.»
«Wir werden den Variantenfächer öffnen und die Gemeinden und die Bevölkerung miteinbeziehen.»
Martin Neukom (Grüne), Regierungsrat

