Noch steht am Eingangstor zu Robenhausen, im Zil, ein Bauernhof. Dieser geht auf das Jahr 1793 zurück. Die Baugespanne auf dem 3900 Quadratmeter grossen Areal zeigen jedoch an, dass die Tage des Hofes gezählt sind.
« Wir rechnen damit, dass er im Winter 2021/22 abgebrochen werden kann » , meint Sandro Luongo, der Architekt, der das Projekt des Büros Architekten Hirzel AG betreut. « Jedoch muss das Projekt noch einige Hürden überwinden » , meint er. Luongo hofft, dass Ende Oktober oder Anfang November die Baubewilligung vorliegt. Ob das der Fall sein wird, dürfte auch von den Nachbarn abhängen. Drei haben den Baurechtsentscheid für das im Juni aufgelegte Vorhaben verlangt.
Ein Quartier gegen den Ausbau
Opposition gegen eine Überbauung gab es schon vor drei Jahren. Damals hatte sich ein Grossteil der Nachbarschaft des noch jungen Quartiers «Im Zil» gegen das im westlichen Teil liegende Vorhaben gestellt. 18 Einwendungen waren gegen den privaten Gestaltungsplan «Zil West» eingegangen. Die gewichtigste war gleich von 48 Anwohnern unterzeichnet worden. Sie kritisierten vor allem die geplante Erschliessung.
Nach den Vorgaben der Stadt sollte das Areal über die Privatstrasse « Im Zil » erschlossen werden. Das passt den Anwohnern nicht, die Mehrverkehr abwenden wollen. Die Zufahrt zum Gelände im westlichen Zipfel solle doch wie bisher für den Bauernhof über die bestehende Einfahrt von der Seegräbnerstrasse erfolgen.

