Motorsägen-Gekreische und dann ist ein vielfaches Klopfen zu hören. Seit fünf Tagen werden auf dem Gelände der Naturstation Silberweide am Greifensee drei Pappel-Stämme bearbeitet. Bis Ende dieser Woche werden diese ausgehöhlt. Und nächste Woche sollen die Einbäume zu Wasser gelassen werden. Ihren Belastungstest werden sie am 11. September erhalten. Den ganzen Tag über werden sie im Rahmen der Plauschregatta des Ruderclubs Uster an der Schifflände in Niederuster im Einsatz stehen.
Erfolgreiche Geldsammlung
Lange war unklar, ob das bewährte Fortbewegungsmittel der Pfahlbauer überhaupt nachgebaut werden kann. So fehlte das Geld dafür. Doch die Sammelaktion war erfolgreich: Bis zum 17. Juni wurde gesammelt und die angepeilte Hürde von 25‘000 Franken konnte sogar mit etwas Luft gemeistert werden. 101 Unterstützer spenden 26‘315 Franken.
Jetzt machen sich sechs ausgebildete und angehende Forstwarte über die drei fünf bis sieben Meter langen Baumabschnitte her und unterziehen sie einer massiven Schlankheitskur: « Von den drei bis vier Tonnen schweren Stämmen bleiben am Schluss noch etwa zehn Prozent übrig » , erklärt Pascal Riniker, der für das Forstrevier Staatswald Tössstock und Rüti tätig ist.
Ein Berg von Spänen

