Wie stark hat die Coronapandemie Fehraltorf beschäftigt?
Anton Muff: Die Coronapandemie hat uns jeden Tag beschäftigt. Die Steuererträge sind in diesem Jahr erwartungsgemäss zurückgegangen. Es war mir und dem Gemeinderat stets ein Anliegen, für die Bevölkerung da zu sein. Auch der Gewerbe- und Industrieverein hat uns sehr unterstützt. Die Schule wurde durch das Homeschooling vor grosse Herausforderungen gestellt. Die Lehrerinnen und Lehrer haben dies jedoch sehr gut gelöst.
Was war das wichtigste Ereignis in Ihrer Gemeinde im 2020?
Viele Anlässe mussten abgesagt werden. Trotzdem organisierte der Verkehrsverein eine kleine 1. August-Feier. Dies war wie eine kleine positive Insel im «Corona-Meer».
Was war Ihr persönlicher Höhepunkt?
Trotz vieler Einschränkungen konnte ich Ferien in der Region machen, am Greifensee. Einmal mehr wurde mir bewusst, in was für einer schönen Umgebung wir leben dürfen.
Welche Herausforderungen kommen auf Ihre Gemeinde zu?
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden uns noch lange beschäftigen. Im März stimmen wir über das Generationenprojekt der neuen Mehrzweckhalle mit Lehrschwimmbecken ab. Eine Investition, die auch dem Gewerbe dienen soll.
Was ist Ihr Wunsch für 2021?
Dass wir möglichst rasch wieder in unseren normalen Alltag zurückkehren können. Ich selber bin «Coronamüde» und stelle das auch bei vielen anderen fest. Dankbar bin ich jedoch auch, dass Fehraltorf bis jetzt so gut durch die Pandemie gekommen ist und wir keine Übersterblichkeit verzeichnen müssen. Ganz besonders hoffe ich für das Pflegepersonal eine Verbesserung der Situation. Diese Leute machen einen hervorragenden Job und ich bin zuversichtlich, dass die Politik dies nicht nur mit einem Applaus honoriert.

