Wie stark hat die Coronapandemie Wila beschäftigt?
Hans Peter Meier: Als der Lockdown auch die Gemeinde Wila erreichte, haben wir unverzüglich und pragmatisch erst Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung initiiert und regelmässig informiert, zum Beispiel mit einer 24h-Hotline, einem Flyer an die ganze Bevölkerung, Sofortunterstützung des Gewerbes und Aktivierung des Gemeindeführungsstabes.
Was war das wichtigste Ereignis in Ihrer Gemeinde im 2020?
Dieses konnte aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Es wäre das am 20 . Juni zum Jubiläum des Männerchors geplante Chortreffen gewesen. Darin integriert wäre die Gemeindeversammlung am Freitagabend mit einem speziellen Rahmenprogramm, der Neuzuzügeranlass und ein ökumenischer Gottesdienst aller Kirchgemeinden im Tösstal gewesen.
Was war Ihr persönlicher Höhepunkt?
Politisch ist es das freiwillige grosse Engagement der Bevölkerung von Wila. Nur ein Beispiel unter vielen: Für die Organisation der Bundesfeier meldeten sich spontan eine schöne Anzahl Interessenten – der Anlass wurde dann unter Leitung von Christoph Pohl hervorragend organisiert. Privater Höhepunkt war die Besteigung des Mönch im BernerOberland zum zweiten Mal.
Welche Herausforderungen kommen auf Wila zu?
Es gilt, die inneren Strukturen der Gemeinde Wila weiter zu optimieren. Das heisst auf der Basis eines demokratischen Prozesses die ineffizienten Strukturen von drei autonomen Gemeinden – Primarschule, Sekundarschule und P olitische Gemeinde – zu einer Einheitsgemeinde zusammenzuführen.
Was ist Ihr Wunsch für 2021?
Politisch, dass sich die Gemeinde Wila mit ihren grossen Chancen und dem Entwicklungspotenzial aus eigener Kraft und selbstbestimmt weiter entwickeln kann. Persönlich gute Gesundheit und Fitness.

