Die beiden Männer im Alter von 18 und 24 Jahren sind heute Nachmittag «in Absprache mit den österreichischen Behörden» von der Spezialeinheit Diamant festgenommen worden. Das teilte die Kantonspolizei Zürich am Abend mit. Beteiligt waren auch die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, die Bundeskriminalpolizei, das Bundesamt für Polizei (Fedpol) sowie die Stadtpolizei Winterthur.
Am Nachmittag kam es zu einem Grosseinsatz der Kantonspolizei Zürich in Bubikon. Einen Zusammenhang mit dem Einsatz in Winterthur gebe es nicht, heisst es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Zürich. Worum es beim Einsatz ging, wollte die Polizei allerdings weiterhin nicht sagen.
Später gab die Bundesanwaltschaft weitere Details zu den Verhafteten in Winterthur bekannt: Beides sind schweizerische Staatsangehörige und beide sind bereits in Strafverfahren involviert, welche die Behörde 2018 und 2019 wegen Terrorismusvorwürfen führt. Der ältere Verhaftete sei Beschuldigter in einem dieser Strafverfahren.
Ob und wie die beiden Männer mit dem Attentäter in Verbindung gestanden haben könnten, der in Wien in der Umgebung der grossen Synagoge um sich schoss, sei «Gegenstand der Ermittlungen», schreibt die Kantonspolizei weiter. Man stehe in «engem Informationsaustausch» mit dem Fedpol und der österreichischen Polizei. Bundesrätin Karin Keller-Sutter (FDP) erwähnte am Abend am Rand eines Podiumsgesprächs in St. Gallen, die beiden Männer hätten den Attentäter physisch getroffen.
Winterthur und die Jihadisten

