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Gesellschaft

Ungewisse Zukunft der Maurmer Schifflände

Im Restaurant Schifflände in Maur war «Ustrinkete». Nun müssen Ausflügler lange auf ein nächstes Bier im traditionsreichen Gasthaus warten.

Wenn ein Restaurant schliesst, bietet sich eine letzte grosse Feier an, um den übriggebliebenen Alkohol und die letzten Pommes Frites an die Gäste zu bringen. Dieses traditionelle gastronomische Prozedere ist gemeinhin als «Ustrinkete» bekannt. Eine solche fand am Wochenende auch im Restaurant Schifflände in Maur statt, das der Kanton als Eigentümer umbauen will.

Laut Nils Betschart Gastro-Verantwortlicher der Freddy Burger Management Group (FBM), die das Seerestaurant seit 20 Jahren gepachtet hatte, war das Haus am Sonntag ab 11.30 Uhr beinahe durchgehend voll.

Alles weggesoffen

Die eigentliche Ustrinkete habe dann aber erst ab 14 Uhr begonnen. «Die letzten Gäste sind dann gegen 19.30 Uhr gegangen», sagt Betschart. Die Besucher waren offenbar erfolgreich: «Zu Essen blieb fast nichts mehr übrig – und getrunken wurde beinahe alles.»

Viele Stammgäste hätten die vorübergehende Schliessung bedauert. «Für einige ist das Restaurant ein wichtiges Ausflugsziel und eines der wenigen gastronomischen Angebote in Seenähe», sagt Betschart.   

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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