Der Flughafen in Kloten ist nicht nur Tor zur Welt, sondern auch Umschlagplatz für kiloweise Ko kain und andere Drogen. Allein letztes Jahr stellten die Kantonspolizei und die Eidgenössische Zollverwaltung am Flughafen über vier Tonnen Drogen sicher.
Mal kommen die Betäubungsmittel auf dem Frachtweg ins Land, ein anderes Mal werden sie in Präservative abgefüllt im Kör per eines sogenannten Bodypackers entdeckt. Auch Teddybären mussten schon als Versteck für Drogen hinhalten.
Alle diese Methoden bringen allerdings nichts, wenn kaum mehr Flieger in Kloten landen, so wie das in den Wochen des Lockdown der Fall war. Dem or ganisierten Verbrechen gelang es aber offenbar trotzdem, weiterhin Drogen ins Land und an die Konsumenten zu bringen. Zu- mindest laut der Kantonspolizei Zürich machten sich die gesperrten Grenzen und das Erliegen des Luftverkehrs auf dem Drogenmarkt kaum bemerkbar.
Andere Möglichkeiten
«Nach einer kurzen Verfügbarkeitsminderung konnte die Kantonspolizei Zürich feststellen, dass sich für den normalen Kon sumenten weder im Preis, Menge noch Qualität eine Änderung ergeben hat», erklärt Mediensprecher Marc Besson.

