In der Schweiz ist es deutlich ruhiger geworden. Das gilt insbesondere auch für den Verkehr auf den Strassen. Gemäss vorläufigen Zahlen des Bundesamts für Strassen (Astra) ist der Verkehr mittlerweile um ein Drittel zurückgegangen. Die Corona-Krise sorgt auch für leere Autobahnen.
Die Auswertung des Astra zeigt deutlich, dass die Schweizerinnen und Schweizer auf den Aufruf des Bundes, möglichst daheim zu bleiben, reagiert haben. So habe bis zum 13. März – dem Tag, an dem der Bundesrat die Schliessung der Schulen bekannt gab – noch «courant normal» auf dem Nationalstrassennetz geherrscht, sagt Astra-Sprecher Thomas Rohrbach.
An einzelnen Tagen habe es sogar leicht mehr Verkehr gegeben. Das könne Zufall gewesen sein. Möglich sei aber auch, dass ÖV-Pendler aufs Auto umgestiegen seien. Aus Angst, sich im Zug oder Bus mit dem Virus anzustecken.
Spürbarer Rückgang
Doch danach war es vorbei mit der punktuellen Zunahme: Am Montag, 16. März, verordnete der Bundesrat der Schweiz die «ausserordentliche Lage». Die Regierung liess Läden, Restaurants, Bars und Freizeitbetriebe schliessen. Und die Autofahrer reagierten prompt: Das Verkehrsaufkommen sank im Anschluss an die verordneten Massnahmen auf 60 bis 80 Prozent des üblichen Volumens. Gar noch etwas weiter zurück ging der Verkehr nun in der laufenden Woche.

