Handauflegen, was ist das überhaupt? Eine Frage, die Anemone Eglin sehr oft gestellt wird. Antwort darauf gibt sie unter anderem in ihrem Buch «Handauflegen mit Herz und Verstand» oder auch an Vorträgen, zu denen sie immer häufiger eingeladen wird.
Rund 40 Personen wohnten am vergangenen Freitag einem solchen Vortrag im Chiletreff Turbenthal bei. Wenn Eglin irgendwo erzählt, sie sei Handauflegerin, reagierten die meisten skeptisch, sagte die Referentin. Erst wenn diese Abwehrhaltung abgebaut sei, könne man vernünftig über das Thema reden. «Genau das will ich heute mit Ihnen, vernünftig über das Handauflegen reden.»
3'500 Jahre alte Tradition
Handauflegen ist keine Modeerscheinung, ganz im Gegenteil, es handelt sich um eine sehr alte Tradition. Eglin verweist auf rund 3'500-jährige Schriften, in denen bereits über die heilende Kraft der Hände berichtet wird. Auch die Ägypter und die Babylonier wussten ihre Hände gezielt zur Behandlung aller möglichen Krankheiten einzusetzen. Egal welcher Glaubensrichtung oder Kultur man angehöre, Handauflegen wirkt gemäss Eglin auf drei Ebenen, nämlich physisch, psychisch und spirituell.
«Ich würde nie zu jemandem gehen, der sagt, ich kann dich heilen!»
Anemone Eglin, Handauflegerin

