Für die Galeristin Esther Ingendahl ist es ein Glücksfall, dass sie die schwarzweissen Fotografien des «Magnum-Fotografen» Jean Marquis zeigen kann. Ingendahl, die sich hauptsächlich um den Nachlass ihres 1982 verstorbenen Vaters kümmert, war auf der Suche nach einem Gegenpart für Kurt Ingendahls plastische Arbeiten, die permanent in der Galerie zu sehen sind.
Eigentlich war schon alles mit einer deutschen Kunstschaffenden aufgegleist, als diese in letzter Minute absagen musste. So wandte sich Ingendahl an eine gute Bekannte in Paris, die dort eine Galerie betreibt. Und diese konnte ihr eine Ausstellung vermitteln, die eben erst in Venedig gezeigt worden war.
In den 50er-Jahren bei Magnum
Marquis gehörte in den 1950er-Jahren der berühmten Fotografenagentur «Magnum» an und arbeitete zuvor im nicht weniger renommierten Fotolabor von Pierre Gassmann in Paris. Für ihn ist es vor allem der Mensch der im Zentrum steht und den er im Laufe seines Lebens in unzähligen Situationen und Momenten abgelichtet hat.

