Genügend Nachwuchs zu finden, ist für die Pfadi Wald-Bauma offenbar kein Problem. Für Kinder aus ländlichen Regionen hat sie nach wie vor einen grossen Reiz und sorgt für Gemeinschaft und Abenteuer. Über 250 Kinder und Jugendliche waren am Samstag auf dem Veranstaltungsareal anwesend, einer grossen Wiese direkt am Waldrand, die von einem örtlichen Bauer zur Verfügung gestellt wurde und nach dem Wochenende zu Ackerland wird.
Auf dem Areal gab es unzählige Zelte zum Schlafen, einen Kommandoposten, in dem die Leiter bei warmem Tee und in Pelerinen eingehüllt, das OK führten sowie eine Theaterbühne und einen Crêpes-Stand. Leiter Janosch Tröhler sagt: «Die Anlage und die Lautsprecher für die Bühne waren die einzigen Dinge, die wir tatsächlich mieten mussten. Das restliche Material haben wir selbst organisiert oder zur Verfügung gestellt bekommen.» So auch die vielen Militärblachen für das Festzelt, welche dem Militär nach der Landsgemeinde sogar in nassem Zustand zurückgebracht werden können. «Da wir eine eng verbundene Gemeinschaft sind und uns auch ehemalige Pfadfinder nach wie vor unterstützen, konnten wir das meiste Material durch Kontakte und ohne entstehende Kosten auftreiben», so Tröhler. Mit dem Aufbau waren die Leiter seit dem vergangenen Mittwoch beschäftigt. «Der Aufbau war das eine. Der Abbau wird wohl die mühsamere Angelegenheit, mit der wir bereits am Sonntagabend beginnen werden und bis Dienstag andauern wird.»
Ein OL durch Wald und Dorf

