Das «Zürcher Oberland»-Monopoly ist da
St. Gallen und Luzern haben schon eine eigene Version. Bern und Zürich sowieso. Und nun hat auch das Zürcher Oberland sein eigenes Monopoly. Statt dem Zürcher Paradeplatz oder der Berner Spitalgasse können jetzt regionale Sehenswürdigkeiten und verschiedene Gemeinden ergattert werden.
Viele Rückmeldungen hätten sie erhalten, erzählt der Geschäftsführer der Unique Gaming Partners AG, André Tschumper. Im vergangenen Februar hatte die Liechtensteiner Firma die Zürcher Oberländerinnen und Oberländer aufgerufen, bei der Umsetzung des neuen Monopolys für die Region mitzuhelfen. Dem Aufruf wurde rege Folge geleistet und Ideen und Vorschläge für das Spiel zusammengetragen. Ein gutes halbes Jahr später ist die Zürcher Oberländer Version des Spiels Realität.
Darf es gleich die ganze Stadt Uster sein?
Mit viel Liebe fürs Detail wurden die einzelnen Spielfelder der limitierten Ausgabe gestaltet. In den bebilderten Feldern kommt die Einzigartigkeit der Region zum Ausdruck. «Wir wollten das gesamte Zürcher Oberland abbilden», betont André Tschumper. Bauma, Rüti, Hinwil oder Kyburg? Schon bald könnte einer dieser Orte Ihnen gehören. Auch auf den Feldern des Wetziker Hotels Swiss Star, der Ruine Schauenberg oder der Stadt Uster können die Mitspielerinnen und Mitspieler abkassiert werden.
Selbstverständlich gehören Bussen und Belohnungen ebenfalls zur Oberländer Version. Zu schnell auf der Forchautobahn gefahren? Das kostet. Erteilt wird die Busse durch eine News des «Zürcher Oberländers» oder des Onlineportals «Züriost». Aber auch Belohnungen können auf den Feldern, welche die klassische «Kanzlei» und die «Chance» ersetzen, eingefahren werden. Abgewickelt werden alle Geschäfte mit Monopolydollar der Bank BSU.
Regional und einzigartig
Ebenfalls angepasst wurden die vier Bahnenfelder. Dem vielfältigen Verkehrsmittelangebot in der Region entsprechend, heissen sie in der Oberländer Version «Bahnhof», «Flugplatz», «Hafen» und «Bus». Auch hier kann eine ordentliche Miete verlangt werden.
Trotz der Konkurrenz durch Onlinespiele erfreuen sich klassische Spiele wie Monopoly nach wie vor grosser Beliebtheit. André Tschumper hat dafür eine Erklärung: «Die Leute sind froh, etwas zu haben, dass sie zusammen an einen Tisch bringt». Hinzu komme in dieser Version der regionale Charakter des Spiels. Dieser verleiht dem «Zürcher Oberland»-Monopoly einen eigenen und einzigartigen Charme.
