Gesellschaft

Invasion von Insekten

Fremde Ameisenart breitet sich in Volketswil und Schwerzenbach aus

In einzelnen Teilen von Volketswil und Schwerzenbach lebt die Tapinoma-Ameise. Diese gebietsfremde Art breitet sich schnell aus und kann grosse Schäden verursachen. Der Kanton plant eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung.

Von blossem Auge schwierig von hiesigen Arten zu unterscheiden: aus dem Mittelmeerraum stammende Tapinoma-magnum-Ameisen.

Archivfoto: Seraina Boner

Fremde Ameisenart breitet sich in Volketswil und Schwerzenbach aus

In einzelnen Teilen von Volketswil und Schwerzenbach lebt die Tapinoma-Ameise. Diese gebietsfremde Art breitet sich schnell aus und kann grosse Schäden verursachen. Der Kanton plant eine Arbeitsgruppe zur Bekämpfung.

Wie die Gemeindeverwaltung von Volketswil in einer Medienmitteilung schreibt, haben sich offenbar gebietsfremde Tapinoma-Ameisen in Volketswil und Schwerzenbach ausgebreitet. Konkret betroffen sind einzelne Gebiete entlang den Bahngleisen. Die Ameisenplage besteht im ganzen Kanton.

Die Art breitet sich schnell aus und kann erhebliche Schäden verursachen. Sie baut riesige Kolonien mit vielen Königinnen und Millionen von Tieren. Sie verdrängen einheimische Ameisenarten und andere Insekten, dringen in Häuser ein und beschädigen dort Dämmmaterial und Kabel.

Dies kann langfristig zu Bauschäden und Sicherheitsrisiken führen. Zudem schädigen sie auch Wurzeln, Samen und Früchte. Da diese Ameisen in grossen Massen auftreten, kann es unangenehm sein, sich im Freien aufzuhalten. Die Ameisen können beissen und allergische Reaktionen wie Juckreiz auslösen.

Koordination über Grenzen hinweg

Die Bekämpfung von Tapinoma-Ameisen ist anspruchsvoll. Aufgrund der Gebietsgrösse ist es wichtig, dass Kanton, Gemeinden und Grundeigentümer koordiniert vorgehen. Aktuell plant der Kanton die Bildung einer Arbeitsgruppe mit Fachpersonen des Kantons und der beiden Gemeinden. Letztlich sind die Grundeigentümer für die Bekämpfung der Ameisen zuständig. Viele kümmern sich auch bereits aktiv darum.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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