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Catering-Firma übernimmt das Badi-Restaurant am Egelsee

Seit August suchte die Gemeinde Bubikon nach einer Nachfolgelösung. Jetzt sind die neuen Pächter bekannt.

Ab kommendem Mai verpflegt das Alpenfood-Catering die Gäste in der Badi am Egelsee in Bubikon.

Foto: Aline Ilk

Catering-Firma übernimmt das Badi-Restaurant am Egelsee

Neuer Pächter gefunden

Insgesamt elf Bewerbungen sind bei der Gemeinde Bubikon für die Pacht des Restaurants am Egelsee eingegangen. Eine Firma aus dem Kanton Schwyz überzeugte am meisten.

Was im Moment ein Naturschutzgebiet ist und sich vom Sommertrubel erholt, verwandelt sich im nächsten Sommer wieder zum Badi-Ort. Im Seebad Egelsee können sich Gross und Klein an heissen Sommertagen abkühlen und im Restaurant verpflegen.

Letzteres war die vergangenen zwei Jahre in den Händen von Katja und Patrick Fischlin. Das Ehepaar, das ebenfalls das Bistro Stellwerk in Bubikon betreibt, gab diesen Sommer jedoch bekannt, dass es das Badi-Restaurant nicht weiterführen will. «Es gibt keinen ausschlaggebenden Grund dafür», sagte Patrick Fischlin damals. Die beiden möchten den Fokus einfach wieder auf ihren Betrieb im Dorfzentrum legen.

Daraufhin machte sich die Gemeinde Bubikon auf die Suche nach neuen Pächtern. Mit Erfolg. Wie die Gemeinde am Montag in einer Mitteilung schrieb, steht der neue Pächter fest: Das Alpenfood-Catering aus Freienbach hat aus insgesamt elf Bewerbungen am besten abgeschnitten. Das Familienunternehmen aus dem Kanton Schwyz übernimmt die Pacht ab dem 1. Mai 2025. Bisher gehörten insbesondere Festivals, Chilbenen, Firmen- und Privatanlässe zu ihrem Tätigkeitsgebiet.

Die Erfahrung zählt

«Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Eine feste Bleibe, in der wir uns kulinarisch entfalten können», sagt Beat Jutzet, Inhaber des Alpenfood-Caterings. «Schon seit vielen Jahren wünsche ich mir ein Restaurant.» Bisher konzentrierte sich der 59-Jährige ausschliesslich auf sein Catering-Angebot in der ganzen Schweiz. So ist er mit seinem Team beispielsweise jedes Jahr am Kult-Pferderennen White Turf in St. Moritz zu finden. Ab Anfang Mai wird sich dies ändern, und sein Fokus liegt im Sommer ganz beim Badi-Restaurant.

«Beat Jutzet verfügt über eine langjährige Erfahrung im Gastrobereich», erklärt René Baumann, Abteilungsleiter Gesellschaft, den Entscheid für das Catering-Unternehmen. Die Gemeinde achtete beim Bewerbungsprozess vor allem auf die Erfahrung der Bewerber, aber auch darauf, dass sie über genügend Personal verfügen und aus der näheren Umgebung stammen. «Wir hatten sogar einige Bewerber aus dem Berner Oberland», erzählt Baumann. Ausserdem müsse es zwischenmenschlich stimmen.

Was die Badi-Gäste am Egelsee nächste Saison kulinarisch erwarten können, ist noch nicht abschliessend definiert. «Ich möchte auf keinen Fall einfach eine Menükarte auf den Tisch stellen», sagt Jutzet. «In den ersten Wochen der neuen Saison wird es noch ein schlankes Angebot geben, das ich Schritt für Schritt nach den Wünschen der Gäste ausbauen werde.» Erst nachdem er einige Feedbacks habe abholen können, werde er eine Menükarte zusammenstellen.

Die Gemeinde geht davon aus, dass beliebte Badi-Klassiker weiterhin zum Angebot gehören. «Gerichte wie Hotdogs oder Pommes frites würden sicherlich weiterhin auf der Menükarte stehen», meint Baumann. Eine Sache verrät Jutzet bereits jetzt: «Es wird täglich ein anderes Mittagsmenü geben und am Abend ein À-la-carte-Angebot.»

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