Justiz

Ersatzneubau für Bezirksgericht Hinwil soll realisiert werden

Eine weitere Hürde: Kommission ist sich nicht einig, wie hoch der Flächenstandard im Ersatzneubau sein soll.

43,8-Millionen-Projekt: So könnte das neue Bezirksgebäude in Hinwil dereinst aussehen.

Visualisierung: Koya Architektur

Ersatzneubau für Bezirksgericht Hinwil soll realisiert werden

Neun zu sechs Stimmen im Kantonsrat

Das 1950 erbaute Gebäude des Bezirksgerichts Hinwil soll durch einen Ersatzneubau ersetzt werden. Noch herrscht im Kantonsrat Uneinigkeit darüber, wie das künftige Gebäude konkret gestaltet sein soll.

43,8 Millionen Franken würde der Ersatzneubau für das Bezirksgericht Hinwil kosten. Nun hat die Kommission für Planung und Bau (KPB) mit neun zu sechs Stimmen im Kantonsrat beantragt, den Objektkredit für den Ersatzneubau zu bewilligen. Dies geht aus einem Beschlussbericht hervor.

Eine Kommissionsminderheit aus SVP- und GLP-Vertretern hat indes beantragt, die Vorlage an das Obergericht zurückzuweisen. Sie hält den durchschnittlichen Flächenverbrauch pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter für zu hoch und verlangt eine Überarbeitung des Projekts unter Berücksichtigung des Büroflächenstandards der Zentralverwaltung.

Die Mehrheit der Kommission beurteilt das Bauprojekt jedoch als ökologisch und gestalterisch gelungen und erachtet es als nicht opportun, den aus dem Jahr 2023 stammenden Büroflächenstandard der Zentralverwaltung auf ein Projekt anzuwenden, dessen Planung im Jahr 2006 begonnen wurde.

Vor rund drei Jahren wurde noch damit gerechnet, dass die Bauarbeiten für den Neubau Anfang 2024 beginnen würden. Stand heute ist klar, dass noch einige Zeit verstreichen wird, bis die Bagger auffahren.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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