Ein Monster begeisterte die Besucher des zweiten Truckerfestivals in Wetzikon
Nachdem das erste Truckerfestival 2024 ein voller Erfolg war, triumphierte das OK nun mit einem Monster, das alle Anwesenden beeindruckte.
Bei sonnigem Wetter rauschte an diesem Wochenende ein Grollen durch Wetzikon.
Denn am zweiten Truckerfestival, das auf dem Gelände der Eishalle Wetzikon stattfand, waren dieses Jahr nicht nur Besucherinnen und Besucher zu Gast, sondern auch ein riesiges Monster: der Chevy Big Block V8 Dragster mit 9 Litern Hubraum, der Schrottautos mühelos zerdrückt – als wären es leere Sardinenbüchsen.
Ein eindrückliches Erlebnis
Das fünf Tonnen schwere Gefährt zog nicht nur Schaulustige und Begeisterte, sondern vor allem auch Adrenalinjunkies nach Wetzikon – und das teils von weit her. So sind beispielsweise Tawan Fischer und seine Mutter extra aus Davos angereist, um das Monster live zu erleben.
Und das nicht nur von aussen, sondern hautnah: Der neunjährige Tawan wagte sich gleich selbst an eine Fahrt in dem 800 pferdestarken Truck.





Für fünf Minuten konnte man nämlich gleich selbst die Wucht des Gefährts miterleben und eine Runde mit im Monster sitzen. Ein Erlebnis, das Spuren hinterlässt: Die Mitfahrenden steigen zwar etwas wacklig auf den Beinen und mit zerzaustem Haar, dafür aber mit einem riesigen Grinsen aus dem Truck. So ist auch Tawan nach seiner Fahrt hellauf begeistert von der achterbahnähnlichen Erfahrung.
Auch Ilona und Elio haben es gewagt und sich dem Monster hingegeben: «Das war einfach cool!», sagt Ilona. Elio ergänzt: «Ich war überrascht, wie gut die Federung funktioniert.»
Je kühler, desto cooler
Doch nicht nur für das Monster, sondern auch für die 107 Trucks, die dieses Jahr zu Besuch waren, tummelten sich ab Samstagmittag Hunderte schaulustige Truckerliebhaberinnen und -liebhaber auf dem Gelände.
Ein Schwerfahrzeug reihte sich hier dicht an das nächste – eine beeindruckende, farbenfrohe Parade aus glänzendem Chrom, imposanten Motorhauben und kraftstrotzender Technik. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher schlenderten staunend zwischen den Trucks, bewunderten die liebevoll gestalteten Details und liessen sich vom tiefen Grollen der Motoren begeistern.
Und obschon die Hitze den einen oder anderen vermutlich zuerst in die Badi lockte, wurde die Stimmung immer besser – je später der Abend. «Es war sehr heiss, das haben wir schon gemerkt. Sobald es kühler wurde, kamen mehr Leute, und die Party am Samstagabend war besonders cool», sagt Hauptveranstalterin Varinya Gallo.
Besonders die Band Notus-Gang sei bei allen super angekommen und habe für eine tolle Stimmung gesorgt.
Umsatzstarker Sonntag
Am Sonntag sei es dann entsprechend heiter weitergegangen: «Der Sonntag war, vermutlich auch dank dem Wetter, unser umsatzstärkster Tag», so Gallo. Es seien ab Öffnung um 9 Uhr morgens Scharen an Menschen gekommen.
Erfreulich sei das vor allem, weil einige Familien der Stiftung Sternschnuppe zu Gast gewesen seien – denn sie sind jene, die vor allem vom Truckerfestival profitieren. Der Gesamtumsatz des Festivals wird nämlich, wie letztes Jahr, wieder gespendet und geht damit vollumfänglich an die Stiftung Sternschnuppe, die Kindern in schweren Lebenslagen einen Wunsch erfüllt.
«Wir haben quer durchs Band gute Rückmeldungen bekommen – und das nicht nur wegen des coolen neuen Monstertrucks. Das Festival war für alle ein Gewinn. Und das kommt letztlich der Stiftung zugute, was einfach schön ist», fasst Gallo zusammen.
Auf eine gute Zusammenarbeit
Auch nächstes Jahr will die 24-Jährige das Festival wieder in Wetzikon abhalten. «Die Platzgrösse ist optimal, und die Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniert wirklich super», schwärmt Gallo. Wetzikon sei ausserdem perfekt zu erreichen und auch für die Trucks gut an die Autobahn angebunden.



Sie ist entsprechend zuversichtlich, auch 2026 wieder ein Truckerfestival auf die Beine zu stellen. Auf Unterstützung kann sie bereits heute zählen: Noch bevor das Truckerfestival an diesem Sonntag ein Ende fand, wurde sie mehrfach nach den Daten und Anmeldungen für das nächste Jahr gebeten.