Politik

Dübendorfer Löwenflüsterer in US-Talkshow zu Gast

Am Montagabend war Dean Schneider in der US-Show «Ellen» zugeschaltet und erzählte von seiner Arbeit mit Löwen und Affen.

Dean Schneider, ursprünglich aus Dübendorf, unter seinen Löwen in seiner Anlage in Südafrika., Nun ist der Tierfreund auch in den USA bekannt. , Am Montag hatte er per Zoom zugeschaltet einen Auftritt in einer Talkshow. , Ellen DeGeneres überreichte ihm dabei virtuell einen Check über 10'000 Franken.

PD

Dübendorfer Löwenflüsterer in US-Talkshow zu Gast

Er ist jung, aus Dübendorf und tollt am liebsten mit wilden Katzen durch die Gegend: Dean Schneider führt in Südafrika einen privaten Park für Raubkatzen und andere Wildtiere. Am Montag hatte der 28-Jährige einen grossen Auftritt in der US-Fernsehshow von Talkmasterin Ellen DeGeneres.

Per Zoom zugeschaltet erzählte Schneider – mit unverkennbarem Schweizer Akzent – von seiner Arbeit mit den Tieren.  Auf die Frage der Moderatorin, ob er nicht auch schon von den Raubkatzen verletzt worden sei, antwortete er gelassen: «Ich werde jeden Tag verletzt.» Schnitte, Kratzer und Bisse lägen bei ihm an der Tagesordnung. «Aber das gehört dazu. Ich habe mein Leben den Tieren angepasst, nicht umgekehrt.» Und da gehe es eben etwas gröber zu und her. «Ich richte mich nach ihren Regeln.»

Doch nicht nur Raubkatzen, auch Affen gehören zu seinen Mitbewohnern. Tatsächlich hat Schneider lange Zeit mit einigen Affen jeweils im gleichen Zimmer geschlafen, als er diese aufgepäppelt hat. «Aber zu meiner Rolle als Vater gehört es auch, mich Schritt für Schritt zurückzuziehen.» Jetzt, da die Affen älter seien, würden sie nicht mehr jede Nacht bei ihm schlafen.

Überwältigt von Spende

Am Schluss des Beitrags überraschte Ellen DeGeneres den Dübendorfer mit einem Check über 10‘000 Dollar für seine «Dean Schneider Foundation», über die der Park finanziert wird. «Was du machst, ist fantastisch», so ihr Fazit.

Ein wohl unvergesslicher Auftritt für Dean Schneider: «Es ist sehr bestätigend und motivierend, bei so einer riesigen Show dabei zu sein – aber das Prozedere war im Grunde gleich wie bei jedem anderen Interview auch. Nervös war ich deshalb ehrlich gesagt nicht», so sein Fazit gegenüber 20min.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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