Dübendorf findet keine Lösungen
Für den EHC Dübendorf wird die Luft gegen Thun dünn. Er verlor auch die zweite Partie der MHL-Playoff-Viertelfinals und benötigt nun drei Siege am Stück.
Der EHC Dübendorf verliert auch sein Heimspiel im MHL-Playoff-Viertelfinal gegen den EHC Thun. Er unterliegt 1:3. Die Glattaler stehen damit in der Best-of-5-Serie nach zwei Partien mit dem Rücken zu Wand und müssen am Donnerstag gewinnen, wenn sie nicht das raschestmögliche Saisonende erleiden wollen.
Thun machte den Unterschied am Dienstag mit zwei Treffern im Mitteldrittel, dem einzigen Drittel in der bisherigen Serie, das nicht unentschieden endete.
Die Berner Oberländer verzeichneten wiederum – wenigstens resultatmässig – den besseren Start. Dominik Gyger erwischte EHCD-Keeper Joel Messerli mit einem halbhohen Schuss über den Schoner (9.).
Die Führung hielt rund drei Minuten lang, da Milan Hadorn seinen geschmeidigen Solovorstoss im Nachsetzen mit dem Ausgleich krönte. Damit entsprach das Resultat auf der Anzeigetafel wieder dem Gezeigten auf dem Eis.
Thun kontrolliert das Spiel
Die Gäste legten nach der ersten Pause deutlich zu und setzten Dübendorf unter Druck. Die Hausherren schafften es in den ersten zehn Minute im Mitteldrittel nicht, nur einen gefährlichen Angriff Richtung Gäste-Keeper Gian Graf vorzutragen.
So durfte es nicht erstaunen, als Pascal Rossel aus der Distanz den zweiten Treffer für Thun erzielte. Eine Minute später, genau zur Spielmitte, erhöhte Kelian Fiebiger auf 1:3.
Die Brust der Thuner wurde breiter, das Selbstvertrauen spürbar. Auf der anderen Seite suchte der EHCD nach Lösungen, um wieder Tritt im Spiel und der Serie zu fassen. Bis zur zweiten Pause blieb es beim Suchen. Der Wille, es im Schlussabschnitt besser zu machen, war erkennbar. Doch die Thuner Spieler waren durchwegs agiler und lauffreudiger.
Die Glattaler wurden im Aufbau immer wieder abgedrängt, zusammenhängende Angriffe waren Fehlanzeige. Thun kontrollierte das Geschehen nun aus stabiler Absicherung heraus und machte keine Anzeichen, dieses Spiel noch aus der Hand zu geben.
EHCD-Coach Reto Stirnimann nahm vier Minuten vor dem Ende sein Timeout und setzte alles auf eine Karte. Ohne Torhüter erarbeitete sich sein Mannschaft zwar noch einige Chancen, ein Treffer fiel nicht.