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Niederlage in Seewen

Diese 12 Minuten waren für Wetzikon fatal

Der EHC Wetzikon schlägt sich zum MHL-Playoff-Auftakt bei Qualifikationssieger achtbar – wäre da nur nicht diese Schwächephase im Mitteldrittel gewesen.

Gian-Andrea Thöny (Mitte) und der EHC Wetzikon hielten den Schaden in Seewen in Grenzen. (Archiv)

Foto: Robert Pfiffner

Diese 12 Minuten waren für Wetzikon fatal

Der EHC Wetzikon schlägt sich zum MHL-Playoff-Auftakt bei Qualifikationssieger achtbar – wäre da nur nicht diese Schwächephase im Mitteldrittel gewesen.

Der EHC Wetzikon verlor das erste Spiel des Playoff-Viertelfinals auswärts beim grossen Favoriten Seewen zwar erwartungsgemäss. Doch die Niederlage fiel mit 2:3 Toren äusserst knapp aus und lässt für das Heimspiel in der Best-of-5-Serie am Dienstag hoffen.

Hätten die Oberländer im Mitteldrittel nicht eine zwölfminütige Schwächephase eingezogen, wäre sogar mehr dringelegen. Da gerieten sie nach dem 0:1 aus dem Tritt und kassierten zwei weitere Gegentreffer zum vermeintlich vorentscheidenden 0:3-Rückstand.

Doch die Wetziker rafften sich in der Folge wieder auf und vermochten sogar das Schlussdrittel 2:0 zu ihren Gunsten zu entscheiden. Allerdings kamen die beiden Treffer zu spät, als dass sie noch hätten eine Wende herbeiführen können.

Über weite Strecken auf Augenhöhe

Immerhin, die Oberländer bewegten sich über weite Strecken durchaus auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber im Abschluss indes entschlossener agierten, aber immer wieder am starken Wetziker Goalie Jakub Wieczorek scheiterten.

Zu Beginn der Partie dominierten die Innerschweizer vor 617 Zuschauern, und es dauerte ein paar Minuten, bis die Wetziker im Spiel ankamen. Dann glich sich das Geschehen aus, und der Unterschied bestand nur noch darin, dass die Seewener im Abschluss gefährlicher agierten als der EHCW, der vermehrt mit relativ harmlosen Distanzschüssen versuchte, zum Erfolg zu kommen.

Das Team von Trainer Cedric Hüsler startete stark ins Mitteldrittel und machte vorerst Druck, doch bei einem Konter in der 26. Minute wehrte der Wetziker Goalie einen verdeckt abgegebenen Weitschuss von Valentino Cavelti nur ungenügend ab, und Livio Langenegger vollendete zum 1:0 für Seewen.

Dieser Gegentreffer tat den Gästen gar nicht gut. Sie wirkten nun desorientiert, mussten eine Weile untendurch und kassierten bis zur 38. Minute prompt zwei weitere Gegentreffer zum 0:3-Rückstand.

Die Oberländer gaben sich aber noch nicht geschlagen, kämpften weiter, überstanden auch die vierte Strafe unbeschadet, und Andrin Locher verkürzte in der 58. Minute auf 1:3, indem er einen Schuss von Ari Hochheuser ablenkte. In der turbulenten Schlussphase nutzte dann Jonas Müller mit einem platzierten Weitschuss die einzige Strafe der Gastgeber 53 Sekunden vor Spielende, als die Wetziker ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatten.

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