Di Modica ist neuer Präsident des Vereins Herzkern
Der Ustermer FDP-Gemeinderat Gianluca Di Modica ist bereits seit Jahren Vorstandsmitglied im Verein Herzkern. Jetzt übernimmt er das Präsidium – und freut sich auf das gemeinsame Wirken.
Nach acht Jahren tritt Felix Demuth, der Gründungspräsident des Vereins Herzkern, per Generalversammlung zurück.
Doch der Ustermer Verein, der es sich auf die Fahnen schreibt, «ein belebtes und beliebtes Stadtzentrum zu entwickeln», begrüsst ein bekanntes Gesicht aus den eigenen Reihen als neuen Präsidenten.
Mit dem FDP-Gemeinderat Gianluca Di Modica, der auch schon jahrelang im Vorstand des Vereins ist, soll es nahtlos weitergehen. «Ich freue mich, das Amt von Felix Demuth zu übernehmen. Er hat den Verein äusserst engagiert und erfolgreich geführt», sagt Di Modica. «Wir sind froh, dass er uns nach wie vor mit Rat und Tat zur Verfügung steht.»
An positive Entwicklungen anknüpfen
Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Di Modica vermehrt im Verein eingebracht. Wegen personeller Engpässe hatte er mehr Verantwortung übernommen. «In dieser Phase stellte er gemeinsam mit dem Vorstand die Handlungsfähigkeit des Vereins sicher. Seine Wahl zum Präsidenten ist damit ein konsequenter Schritt», schreibt der Verein Herzkern in einer Mitteilung.
Trotz organisatorischen Veränderungen blickt Herzkern gemäss Mitteilung auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2025 zurück. Der «Usterbatze» verzeichnete mit knapp 400’000 Franken im Umlauf ein Wachstum von rund 20’000 Franken gegenüber dem Vorjahr. Besonders erfreulich sei die Entwicklung der Kommunikationsreichweite, die sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt habe.
An diese positiven Entwicklungen will Di Modica nun anknüpfen. Besonders das Zusammenspiel zwischen Politik, Gesellschaft und Gewerbe ist ihm dabei ein Anliegen – denn als FDP-Gemeinderat und nun als Präsident von Herzkern trägt der gebürtige Ustermer zwei Hüte. «Im Gemeinderat sind wir von der FDP bekanntlich schnell mal kritisch, wenn etwas Geld kostet», sagt Di Modica.
«Mit Ustermern und für Ustermer»
Dementsprechend will er im Rahmen seiner Präsidentschaft aktiv dabei unterstützen, dass Ustermer zusammenarbeiten und Erfreuliches auf die Beine stellen. Denn es gehe nicht immer alles nur mit Fingerzeig auf die Stadt. «Mit Ustermern und für Ustermer– das ist die Idee von Herzkern, die ich weiterverfolgen will.»
Dass Ideen Früchte tragen auch ohne grosse finanzielle Neuaufwände, sehe man beispielsweise an der Weihnachtsbeleuchtung, die dank Einsparungen habe saniert werden können. Oder an der Tavolata, bei der Gastronomiebetreiber, die sich sonst konkurrenzierten, aktiv zusammenarbeiteten.
Ob und wie viel Einfluss das Public-private-Partnership-Projekt «Herzkern» aus politischer Sicht auf das städtische Leben hat, dürfte sich bald zeigen. Denn 2026 steht eine Evaluation an, auf dessen Grundlage Stadt- und Gemeinderat entscheiden sollen, wie die Weiterführung der finanziellen Unterstützung durch die Stadt Uster aussieht.
«Der verantwortungsvolle Umgang mit öffentlichen Mitteln ist mir ein Anliegen – sowohl als Politiker wie auch als Präsident», erklärt Di Modica.