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Das Spital Uster braucht eine Vision

Das Spital Uster hat den erwarteten Schuss vor den Bug erhalten. Nun muss ein Umdenken stattfinden, es braucht eine neue Strategie.

Das Spital Uster hat nun drei Jahre Zeit, sich fit zu machen für die Zukunft.

Das Spital Uster braucht eine Vision

Bereits nach der gescheiterten Fusion mit dem GZO Spital Wetzikon war klar, dass etwas passieren muss. Der Umgang mit den Finanzen war zu lange zu sorglos gewesen. Die Spitalleitung in Uster hat rigoros durchgegriffen. Sechs Millionen wurden eingespart, vor allem im Personalbereich. Das kann nicht die Lösung sein.

Für die Gesundheitsversorgung im Oberland reicht ein einziges Spital in Wetzikon nicht. Es braucht ein zweites in Uster, nur schon der unterschiedlichen Einzugsgebiete wegen. Und Uster ohne Spital? Kaum vorstellbar. Das Spital ist der grösste Arbeitgeber der Stadt. Die Strategie muss nun aber eine andere sein, sparen allein reicht nicht mehr. Ein erster Meilenstein steht bevor, die Abstimmung am 15. Mai über die Umwandlung des Zweckverbandes in eine Aktiengesellschaft. Die muss gelingen, denn dies ist der erste Schritt in eine Zukunft.

Der zweite ist ein neuer Anlauf zur Fusion mit Wetzikon. Der Alleingang kann keine Option mehr sein, aber ein Spital mit zwei Standorten. Beide Spitäler müssen nun dringend eine gemeinsame Vision und Strategie entwickeln über die zukunftsgerichtete Differenzierung der Angebote. Es geht nicht darum, ein Spital auf Biegen und Brechen am Leben zu erhalten. Es geht um die Bevölkerung im Oberland und ihre Gesundheitsversorgung.

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