Die Venus und ihre Beobachter
Space Blog
Einst verliehen die Venuspassagen der Astronomie einen Wissensschub. Mit moderner Technik wird das kosmische Phänomen zum Kinoerlebnis.
Nach Sonne und Mond ist sie das hellste Gestirn am Himmel: Die Rede ist von der Venus, die als zweitinnerster Planet des Sonnensystems das Zentralgestirn umkreist. Wie der Erdmond zeigt auch die Venus eine Voll-, Halb- und Sichelphase. Die Beobachtung der Venusphasen war einstmals der Beweis dafür, dass die Planeten die Sonne und nicht die Erde umkreisen.
Wenn die Venus vor der Sonne durchzieht, spricht man von einem Venusdurchgang oder einer Venuspassage. Dabei handelt es sich um eines der seltensten berechenbaren astronomischen Ereignisse. Venuspassagen treten stets innerhalb von acht Jahren im Abstand von 105 beziehungsweise 121 Jahren auf. 2004 und 2012 fanden die letzten Venuspassagen statt. Erst 2117 wird es wieder zu diesem faszinierenden Phänomen kommen.

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