Polizei setzt bei Kontrollen auf der Hulftegg auf Drohnen
Polizeihelfer in der Luft
Die Kantonspolizei St. Gallen nutzt auf der Hulftegg seit diesem Jahr Drohnen für Geschwindigkeitskontrollen. So sollen unter anderem Raser überführt werden. Am Freitag stellte die Polizei die neue Methode vor.
Mit einem leichten Surren hebt neben der Passstrasse zur Hulftegg, welche das Toggenburg mit dem Tösstal verbindet, eine Drohne der Kantonspolizei St. Gallen ab. Sie hat ein schwarzes Auto im Visier, verfolgt es über eine längere Strecke und kehrt erst dann zurück, als Polizisten das Fahrzeug auf der Passhöhe herauswinken.
Was an diesem Freitagmorgen verschiedenen Medien vorgestellt wurde, ist nach längeren Tests seit diesem Jahr fester Bestandteil der Arbeit der St. Galler Kantonspolizei. Als zweite Schweizer Kantonspolizei nutzt sie auf neuralgischen respektive für Raserfahrten bekannten Strassen die kleinen Fluggeräte, um Fahrten zu dokumentieren und so gegebenenfalls Raser zu überführen.
«Wir setzen Drohnen in dem Bereich ein, wo sich Leute ganz krass nicht an die Verkehrsregeln halten. Das können Raser sein, Leute, die an gefährlichen Stellen überholen oder Rennen veranstalten», erklärte Philipp Sennhauser, Leiter Verkehrspolizei bei der Kantonspolizei St. Gallen.

