Blaulicht

Ausgepokert

Kantonspolizei löst illegales Pokerturnier in Brüttisellen auf

In Brüttisellen wurde illegal Poker gespielt. Das ist jetzt vorbei, denn die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der Eidgenössischen Spielbankenkommission ein Pokerturnier gestoppt und dabei weitere Verstösse festgestellt.

Kantonspolizei löst illegales Pokerturnier in Brüttisellen auf

Ausgepokert

In Brüttisellen wurde illegal Poker gespielt. Das ist jetzt vorbei, denn die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der Eidgenössischen Spielbankenkommission ein Pokerturnier gestoppt und dabei weitere Verstösse festgestellt.

Am vergangenen Mittwochabend stoppte die Kantonspolizei Zürich ein Pokerturnier in Brüttisellen. Sie führte im Auftrag und unter der Leitung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) eine Durchsuchung eines mutmasslich illegal betriebenen Geldspiellokals durch.

Insgesamt kontrollierte die Polizei zwölf Personen. Als mutmassliche Organisatoren der Spielrunde gerieten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein 40-jähriger Italiener, ein 47-jähriger Grieche und eine 52-jährige Österreicherin ins Visier. Letztere war mehrfach wegen unbezahlter Bussen zur Verhaftung ausgeschrieben.

Zusammen mit den Betreibern des Lokals – einer 25-jährigen Rumänin und einem 44-jährigen Schweizer – wurden sie bei der ESBK zur Anzeige gebracht. Dasselbe gilt wegen fehlender Arbeitserlaubnis für den mutmasslichen Dealer des Pokerspiels, einen 42-jährigen Österreicher.

Die Einsatzkräfte stellten diverse für das Geldspiel verwendete Gegenstände wie Jetons oder Pokertische sowie weitere Beweismittel und über 2000 Franken in bar sicher. Ausserdem stellte die Kantonspolizei Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Gastgewerbegesetz und das Tabakproduktegesetz fest. Zudem erwischte sie eine Person, die unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug lenkte.

Weiter wurden in den Räumlichkeiten mehrere baurechtliche und feuerpolizeiliche Missstände festgestellt, welche zur Abklärung der Gemeinde Wangen-Brüttisellen mitgeteilt wurden.

Fehler gefunden?