In Wetzikon wurde ein Dutzend Automobilisten zu Unrecht geblitzt
Fehlerhafter Blitzkasten
Zweimal je eine Woche stand ein Blitzkasten in Wetzikon und blitzte falsch. Daher mussten die Behörden bereits bezahlte Bussgelder zurückerstatten und Verfahren einstellen.
Geblitzt werden aufgrund von zu schnellem Fahren ist immer ein Ärgernis. Besonders frustrierend ist es aber, wenn der am Strassenrand platzierte Fotoapparat zu Unrecht ausgelöst wurde, etwa weil man gar nicht zu schnell unterwegs war. So geschehen kürzlich in Wetzikon. Wie das Onlineportal blick.ch schreibt, sind mehrere Fahrzeuglenkerinnen und -lenker falsch gemessen worden.
Gemerkt habe man es, weil sich ein Betroffener mit seinen Zweifeln bei den Behörden gemeldet habe. Daraufhin wurde der Blitzer durch die Herstellerfirma und das Eidgenössische Institut für Metrologie (Metas) geprüft. Diese Prüfung ergab in der Folge, dass es in mehreren Fällen zu Fehlmessungen gekommen war.
Der fehlerhafte Blitzer stand im November 2025 und im Mai 2026 jeweils für eine Woche an der Schönenwerdstrasse, die als Problemstrecke bekannt ist, weil darauf oft zu schnell gefahren wird.
Christine Walter Walder (Grüne), Sicherheitsvorsteherin von Wetzikon, erklärte gegenüber «blick.ch», dass insgesamt vier Autofahrerinnen und Autofahrer zu Unrecht gebüsst und sieben weitere wegen vermeintlicher Tempoüberschreitungen verzeigt worden seien.
Nachdem die Fehlmessungen erkannt worden waren, wurde denjenigen, welche ihre Busse bereits bezahlt hatten, das Geld zurückerstattet, bei jenen Automobilisten, bei denen die Busse ein Verfahren mit sich brachte, wurde dieses eingestellt.

