Blaulicht

Tierquälerei

Unbekannter schiesst auf Mäusebussard in Grüningen

Die Polizei bittet um Mithilfe: Eine unbekannte Person hat Ende Juli auf einen Mäusebussard geschossen. Dessen Schultergelenk wurde dadurch verletzt, fliegen kann er seither nicht mehr.

Unbekannter schiesst auf Mäusebussard in Grüningen

Tierquälerei

Die Polizei bittet um Mithilfe: Eine unbekannte Person hat Ende Juli auf einen Mäusebussard geschossen. Dessen Schultergelenk wurde dadurch verletzt, fliegen kann er seither nicht mehr.

Im Naturschutzgebiet Hinterbrugglen in Grüningen wurde ein Mäusebussard angeschossen. Die Kantonspolizei (Kapo) machte in den sozialen Medien darauf aufmerksam: «Solche Taten verursachen grosses Tierleid und können für die Tiere lebensbedrohlich sein.»

Der Greifvogel sei am 31. Juli verletzt aufgefunden worden. Im Tierspital stellte sich dann heraus, dass jemand auf den Mäusebussard – mutmasslich mit einer Luftdruckwaffe – geschossen hat. Das Geschoss steckte noch im Schultergelenk, konnte aber nicht entfernt werden.

Mäusebussarde fallen einerseits durch ihr geflecktes Federkleid auf. Andererseits sind sie mit ausgestreckten Flügeln auch in luftiger Höhe unübersehbar. Ihre Spannweite kann eine Länge von bis zu 1,28 Metern erreichen. Ob der angeschossene Mäusebusserd einst wieder seine Flügel ausstrecken und wieder fliegen kann, ist noch ungewiss. Er wurde in der Zwischenzeit einer Auffangstation übergeben. Über den genauen Gesundheitszustand kann die Kantonspolizei derzeit keine Angaben machen.

Hohe Strafe für Tierquälerei

Wer den Schuss auf den Mäusebussard abgefeuert hat, hat die Polizei noch nicht herausgefunden. Sie bittet die Bevölkerung deshalb um Mithilfe: Wer Angaben zum Vorfall machen kann, soll sich bei der Kantonspolizei melden.

Gemäss der Medienstelle handelt es sich bei diesem Fall um Tierquälerei. Solche Fälle kämen aber glücklicherweise sehr selten vor. Gemäss Tierschutzgesetz könnten dem Täter oder der Täterin eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe drohen.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.