Rapsfeld zerstört und Apfelbaum gefällt: die Folgen des Gewitters
Hitze, Hagel, Hausdach weg
Das Unwetter am Donnerstagabend liess weder Toi-Tois noch Apfelbäume stehen. Die regionalen Feuerwehren und Schutz & Rettung hatten einiges zu tun.




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Hagel, Wind, Starkregen, mehr Hagel, mehr Wind, mehr Regen: In etwa so lässt sich der Donnerstagabend am besten beschreiben. Am stärksten traf das Unwetter die Region um Volketswil und Dübendorf sowie Winterthur. Bei Schutz & Rettung gingen 550 Notrufe ein, die Feuerwehr musste 268-mal ausrücken. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Das Unwetter beschädigte vor allem Bäume und Infrastruktur. In Zell stürzten drei Bäume um. Ausserdem fielen grosse Äste auf ein parkiertes Auto, wie Fotos der Feuerwehr Zell zeigen.
In Effretikon fegte der Wind Teile eines Hausdachs weg. Eine Autobesitzerin hatte derweil Glück: Ein Toi-Toi wurde umgeweht – und kam so zu Fall, dass es zwar das Auto berührte, aber nicht beschädigte. In der Aussenwacht Luckhausen fiel ein Apfelbaum dem Gewitter zum Opfer. Zudem wurde ein Rapsfeld nahezu vollständig zerstört; der Hagel schlug die Körner sozusagen aus ihren Schoten, heisst es vom betroffenen Landwirt.
Eine Superzelle
Meteo Schweiz meldete für den Raum Winterthur eine «Superzelle», die über 40 mm Starkregen in einer Stunde und bis zu drei Zentimeter grosse Hagelkörner brachte; der Wind verschob einen Velounterstand und wehte zwei WC-Häuschen in die Eulach. In Horgen musste wegen des heftigen Unwetters das Publikum der SRF-Sendung «Donnschtig-Jass» evakuiert werden. Die Sendung konnte später jedoch wie geplant stattfinden.
