Blaulicht

Kollision mit Mittelinsel

Motorradfahrer baut Selbstunfall in Fällanden

Dieses Überholmanöver ging nicht gut aus: Ein 22-Jähriger verletzte sich am Dienstagmorgen bei einem Selbstunfall schwer. Pikant dabei: Die Polizei hatte ihm vor zwei Wochen den Ausweis bereits entzogen.

Motorradfahrer baut Selbstunfall in Fällanden

Kollision mit Mittelinsel

Dieses Überholmanöver ging nicht gut aus: Ein 22-Jähriger verletzte sich am Dienstagmorgen bei einem Selbstunfall schwer. Pikant dabei: Die Polizei hatte ihm vor zwei Wochen den Ausweis bereits entzogen.

Bei einem Selbstunfall erlitt am Dienstagmorgen in Fällanden ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Gegen 7.15 Uhr fuhren zwei Autos auf der Maurstrasse Richtung Dübendorf. Kurz vor dem Fussgängerstreifen bei der Einmündung der Langäristrasse wurden die Fahrzeuge von einem Motorradfahrer mit mutmasslich übersetzter Geschwindigkeit überholt. Dabei kollidierte das Motorrad mit der Mittelinsel des Fussgängerstreifens. Der Töfffahrer stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Spital Uster musste er in die Notaufnahme transportiert werden.

Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland. Fest steht: Der 22-jährige Schweizer war nicht im Besitz des erforderlichen Führerausweises – dieser war ihm vor zwei Wochen durch die Kantonspolizei Zürich wegen des Verdachts des Lenkens eines Motorfahrzeugs in nicht fahrfähigem Zustand abgenommen worden. Die Staatsanwältin ordnete bei ihm die Entnahme einer Blut- und Urinprobe an.

Wegen des Unfalls war die Maurstrasse nur eingeschränkt befahrbar. Die Verkehrsgruppe der Feuerwehr Fällanden führte den Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbei.

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