Telefonbetrug: Mutmasslicher Geldabholer in Hinwil verhaftet
Verdächtige Geldforderung
Nachdem sie einen sogenannten Schockanruf erhalten hatte, meldete sich eine Seniorin bei der Kantonspolizei Zürich. Diese kam dem mutmasslichen Geldabholer schnell auf die Schliche.
Eine 68-jährige Frau aus Hinwil erhielt am vergangenen Mittwochmittag einen Anruf von einer angeblichen Staatsanwältin. Diese behauptete, die Tochter der Frau habe einen Unfall verursacht. Um eine Haftstrafe zu verhindern, müsse nun eine Kaution von mehreren zehntausend Franken bezahlt werden.
Die Frau reagierte richtig und meldete den mutmasslichen Betrugsversuch über die Notrufnummer der Kantonspolizei Zürich. Dank dem Hinweis konnten Polizisten kurze Zeit später vor dem Wohnhaus einen mutmasslichen Geldabholer kontrollieren und festnehmen.
Bei dem Verhafteten handelt es sich um einen 67-jährigen Mann aus dem Kosovo. Nach den polizeilichen Befragungen wurde er an die Staatsanwaltschaft übergeben. Die Ermittlungen dauern an.
Tipps gegen Telefonbetrüger
Schockierende Nachrichten, psychischer oder zeitlicher Druck und Geldforderungen am Telefon sind deutliche Anzeichen eines Telefonbetrugs. Sagen Sie immer «Nein» und beenden Sie solche Telefonanrufe.
Wer suspekte Kurier- und Taxifahrten ausführt oder Geldbeträge unbekannter Herkunft überbringt, kann sich strafbar machen. Die Kantonspolizei Zürich empfiehlt, solche Angebote abzulehnen.
Melden Sie der Kantonspolizei Zürich verdächtige Anrufe online unter www.telefonbetrug.ch.
