Vollbrand verursacht in Dübendorf einen Millionenschaden
Feuer in Mehrfamilienhaus
In der Nacht auf Sonntag brannte es in einem Haus im Gfenn. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig vor den Flammen retten.
Es war eine unruhige Nacht im Dübendorfer Quartier Gfenn. Kurz nach 1.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen meldeten Passanten der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich einen Brand in einem Mehrfamilienhaus.
Kurz darauf stand das Gebäude schon in Vollbrand. Auf einem Bild sind meterhohe Flammen zu sehen, die in den Nachthimmel schiessen.
Die fünf im Gebäude anwesenden Personen hätten sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits selbständig ins Freie begeben, wie die Kantonspolizei mitteilt. Die Feuerwehr brachte den Brand dann rasch unter Kontrolle und verhinderte erfolgreich ein Übergreifen auf die angebaute Autowerkstatt.
Brandursache in Abklärung
Trotzdem entstand durch das Feuer ein grosser Schaden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich dieser auf über eine Million Franken. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Dübendorf organisierte für die betroffenen Personen eine vorübergehende Unterkunft.
Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Spezialisten der Kantonspolizei Zürich klären die Brandursache in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft ab.
Die Überlandstrasse war in der Nähe des Brands nur einspurig befahrbar. Die Feuerwehr regelte den Verkehr während der Löscharbeiten wechselseitig.
Zusammen mit der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren Dübendorf - Wangen-Brüttisellen, Wallisellen und Dietlikon im Einsatz. Auch das Drohnenpikett von Schutz & Rettung Zürich, ein Inspektor der Gebäudeversicherung Zürich und die Stadtpolizei Uster waren vor Ort.
Vorsorglich standen zwei Rettungswagen des Spitals Uster bereit. Ebenfalls aufgeboten wurden der Sicherheitsvorstand und der Stabschef der Stadt Dübendorf sowie ein Elektriker der Glattwerk AG.
Es war schon der zweite Grossbrand an diesem Wochenende in der Region. Am Freitagabend hatte es bereits auf einem Reithof in Hombrechtikon gebrannt. Zehn Menschen wurden dabei verletzt. Tiere kamen keine zu Schaden.