Blaulicht

Einsatz auf Gestüt

Brand in Hombrechtikon verletzt zehn Personen

Bei einem Feuer auf einem Reithof in Hombrechtikon sind am Freitagabend zwei Menschen schwer und acht weitere leicht verletzt worden.

Haus und Scheune in Brand.

Quelle: Kantonspolizei Zürich

Brand in Hombrechtikon verletzt zehn Personen

Bei einem Feuer auf einem Reithof in Hombrechtikon sind am Freitagabend zwei Menschen schwer und acht weitere leicht verletzt worden.

Beim Brand auf dem Gestüt Niederfeld in Hombrechtikon sind am Freitagabend mehrere Personen verletzt worden. Zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen, acht weitere wurden leicht verletzt. Tiere kamen keine zu Schaden. Das schreibt die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung.

Kurz nach 18.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung über ein Feuer auf dem Reithof ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich alle Personen bereits ins Freie begeben. Ein 73-jähriger Mann und eine 84-jährige Frau wurden mit schweren Verletzungen von der Rega in Spitäler geflogen. Zwei der leicht verletzten Personen mussten ebenfalls ins Spital gebracht werden, sechs konnten vor Ort ambulant versorgt werden.

Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Dennoch entstand am Wohnhaus sowie am angrenzenden Stall ein Sachschaden von über einer Million Franken. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner fanden vorübergehend bei Angehörigen und Bekannten Unterkunft.

Die Brandursache ist noch unklar und wird von der Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft abgeklärt.

Video: Privat

Neben der Kantonspolizei Zürich standen mehrere Feuerwehren aus der Region, Schutz & Rettung Zürich mit einem Drohnenfahrzeug, zwei Rettungshelikopter der Rega, Rettungsdienste, Notärzte, ein Care-Team sowie Vertreter der Gemeinde und der Gebäudeversicherung im Einsatz.

Grosse Solidarität

Kurz nach dem Brand wurde eine Spendenaktion für die vom Feuer betroffene Familie lanciert. Die Solidarität ist gross. Innerhalb weniger Stunden kamen bis am Sonntagnachmittag schon über 150’000 Franken zusammen. Das aktuelle Spendenziel liegt bei 210’000 Franken. (lel)

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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