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Feuer und Unglück

Die grössten Schäden im Kanton gab es im Bezirk Pfäffikon

Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat die provisorischen Schadenzahlen veröffentlicht. Mit den Bränden in Lindau und Fehraltorf liegt der Bezirk Pfäffikon weit vorn.

Im Oberland haben sich letztes Jahr verheerende Grossbrände ereignet.

Foto: Simon Grässle

Die grössten Schäden im Kanton gab es im Bezirk Pfäffikon

Feuer und Unglück

Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich hat die provisorischen Schadenzahlen veröffentlicht. Mit den Bränden in Lindau und Fehraltorf liegt der Bezirk Pfäffikon weit vorn.

Die Zahlen zu den Gebäudeschäden im Kanton Zürich des letzten Jahrs sind eine äusserst ambivalente Angelegenheit. Denn eigentlich blickt die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) auf ein «gutes Schadenjahr» zurück, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Die provisorischen Zahlen von 2025 weisen einen leichten Rückgang der Gesamtschadensumme auf – 49,6 Millionen Franken gegenüber den 51,4 Millionen Franken im Vorjahr.

Doch die Statistik ist von grösseren Brandschäden geprägt. Die GVZ schätzt, dass sich die Summe der Feuerschäden um rund 7 Millionen Franken auf 44,5 Millionen Franken erhöht hat. Dies, obwohl die Gesamtzahl der Fälle zurückgegangen ist.

Grösster Schaden ereignete sich in Tagelswangen

Mit 187 Brandfällen ist Zürich an der Spitze der Bezirke. Trotzdem weist der Bezirk Pfäffikon die zweithöchste Feuerschadensumme auf, mit rund 4,87 Millionen Franken bei 49 Fällen. Somit folgt er dem erstplatzierten Bezirk Dielsdorf, der eine Gesamtschadensumme von rund 6,09 Millionen Franken aufweist.

Denn bei den grössten Schadenereignissen des Jahrs 2025 belegen zwei verheerende Brände im Oberland den ersten und den dritten Platz. Ganz an der Spitze steht der Brand des Bauernhauses in Tagelswangen. Am 30. Juni brannte das Gebäude im Industriegebiet der Gemeinde Lindau gänzlich ab und hinterliess kaum mehr als eine verkohlte Ruine.

Brandruine bei Tagelswangen.
Vom Bauernhaus in Tagelswangen blieb nicht viel übrig. (Archiv)

Die GVZ schätzt die Summe auf rund 2,03 Millionen Franken ein. Bis jetzt ist die Brandursache unbekannt, und die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Unglück beim Flugplatz Speck auf dem dritten Platz

Auch das Unglück am 13. Juli beim Flugplatz Speck gehört zu den grössten Schäden und belegt den dritten Platz der grössten Schadenereignisse im Kanton Zürich. Der Schaden soll eine Summe von rund 1,5 Millionen Franken aufweisen, wie in der Statistik der GVZ erfasst wurde.

Der Hangar wurde vom Feuer zwar grösstenteils verschont. Jedoch ist das Restaurant Speck nebenan komplett abgebrannt. Auch hier ist die Brandursache bislang unbekannt, die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Der Brand beim Flugplatz Speck folgt dicht auf denjenigen eines Mehrfamilienhauses in Dielsdorf, der sich am 22. April ereignete – die GVZ schätzt hier die Summe auf 1,51 Millionen Franken. Trotz hohen Schäden sind bei den Bränden im Oberland keine Personen verletzt worden.

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