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Blaulicht

Hungrige Nagetiere

Biber nagten an Bäumen in Uster, Illnau und Turbenthal

In den letzten Tagen hat der Biber gleich an mehreren Orten seine Spuren hinterlassen. Daraufhin musste auch die Feuerwehr ausrücken.

Biber nagten an Bäumen in Uster, Illnau und Turbenthal

Hungrige Nagetiere

In den letzten Tagen hat der Biber gleich an mehreren Orten seine Spuren hinterlassen. Daraufhin musste auch die Feuerwehr ausrücken.

Wenn in der kalten Jahreszeit nur wenig blüht, machen sich Biber gerne mal an Bäumen zu schaffen. Rinde und Knospen stellen für sie im Winter eine der wenigen Nahrungsquellen dar. Die Schäden an den Baumstämmen sind nach der Verköstigung jeweils unübersehbar.

So auch bei einem Baum an der Wilstrasse in Uster, nahe der Bushaltestelle Bildungszentrum: Dort hat ein Biber übers Wochenende die Rinde eines Baums grossflächig abgenagt. Rund um den Stamm lagen danach mundgerecht abgebissene Stücke am Boden verteilt. Aufgefallen ist dies einer Einwohnerin, die schliesslich den Jäger über den Schaden in Kenntnis setzte. Dieser wiederum informierte die Feuerwehr Uster, die am Sonntagmittag mit zwei Personen ausrückte.

«Vor Ort haben wir den beschädigten Baum mit einem Drahtgeflecht geschützt», sagt Feuerwehrkommandant Sascha Zollinger auf Anfrage. Der Baum hat beträchtlichen Schaden genommen, höchstwahrscheinlich wird er nicht überleben. Das wirft die Frage auf, wieso man ihn trotzdem stehen gelassen hat. «Wir fällen einen Baum nur, wenn er umzustürzen droht», erklärt Zollinger. «Das war aber nicht der Fall.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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