VZO-Bus verunfallt ohne Chauffeur in Bauma
In Bauma ist ein Bus der VZO eine Böschung hinuntergerollt. Dabei gab es zwei Verletzte. Der Chauffeur befand sich zu diesem Zeitpunkt draussen.
Es ist ein Unfall, der nicht alle Tage vorkommt: Ein Bus der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) rollt unkontrolliert rückwärts und kommt schliesslich in einer Böschung zu stehen. Dabei verletzen sich zwei Passagiere.
So geschehen am frühen Mittwochmorgen in Bauma, wie der «Blick» berichtet. Der Unfall ereignete sich auf Höhe der Bushaltestelle Giesserei Wolfensberger. Das Brisante: Der Chauffeur befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Fahrzeug.
Der Grund: Er hatte den Bus abgestellt und kontrollierte von aussen die Türen, die nicht richtig schliessen wollten. Das bestätigt uns gegenüber ein Leser, der sich an Bord befand.

Auch gegenüber dem «Blick» kommt eine Passagierin zu Wort: «Als er draussen war, rollte der Bus plötzlich rückwärts.» Sie und auch andere Passagiere seien dabei zu Boden geschleudert worden.
Bus konnte geborgen werden
Die Kantonspolizei Zürich war später vor Ort, und Rettungskräfte kümmerten sich um die Versorgung der beiden Verletzten. Die Bergungsarbeiten des Busses konnten erfolgreich abgeschlossen werden, wie die VZO auf Anfrage erklären.
Die Strecke zwischen Bäretswil und Bauma ist wieder frei befahrbar. Der Busbetrieb war – mit Ausnahme vom betroffenen Kurs – nie unterbrochen. Die VZO organisierten ein Ersatzfahrzeug. Zum Unfallhergang können die Betriebe und die Kantonspolizei keine weiteren Informationen geben, da die Untersuchungen noch andauern.
Wie Letztere auf Anfrage bestätigt, wird auch der technische Zustand des Busses überprüft. Die VZO wiederum betonen, sie seien froh, dass keine Person schwer verletzt worden sei, sondern nur Sachschaden am Fahrzeug entstanden sei.

