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«Erfreulicher Anlass»

Tausende Besucher, wenige Auseinandersetzungen – so blickt die Stadtpolizei auf den Uster Märt zurück

Mehrere zehntausend Menschen besuchten den diesjährigen Uster Märt. Aus polizeilicher Sicht ist der Grossanlass mehr als erfreulich über die Bühne gegangen.

Über 100 Einsatzkräfte verschiedener Polizeien waren sowohl tagsüber als auch nachts in Uster präsent.

Foto: Sina Germann (Stadtpolizei Uster)

Tausende Besucher, wenige Auseinandersetzungen – so blickt die Stadtpolizei auf den Uster Märt zurück

Mehrere zehntausend Menschen besuchten den diesjährigen Uster Märt. Aus polizeilicher Sicht ist der Grossanlass mehr als erfreulich über die Bühne gegangen.

Viele Händlerinnen und Händler aus der ganzen Schweiz reisten auch dieses Jahr nach Uster und verwandelten das Zentrum für zwei Tage in eine der grössten Marktstätten des Lands. Im Vergleich zum letzten Jahr waren es mit 419 Marktfahrenden allerdings 11 weniger, was auf die Baustelle der Poststrasse zurückzuführen war. Es gab schlicht nicht so viel Platz wie noch 2024. Allerdings haben alle angemeldeten Anbieter einen Standplatz erhalten. Zudem war dieses Jahr mit dem «Märt-Nest» ein neues Chalet auf dem Stadthausplatz mit von der Partie.

Riesiges Aufgebot

Die Sicherheit gewährleistete die Stadtpolizei Uster mit einem angemessenen Aufgebot an Polizei- und Sicherheitskräften. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte tagsüber und nachts unterwegs. Neben den Angehörigen der Stadtpolizei Uster waren an den besagten zwei Tagen auch Beamte der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizei Dübendorf, der Gemeindepolizei Volketswil, der Stadtpolizei Illnau-Effretikon, Angehörige der Feuerwehr Uster und des Rettungsdiensts Uster sowie Angestellte der Securitas AG im Einsatz.

Auch ein Dialogteam mit Vertretern der Stadtpolizei Uster und der Stadtpolizei Winterthur stand an beiden Markttagen ab dem frühen Abend bis nach Mitternacht im Einsatz. Das Ziel, frühzeitig kritische Situationen zu erkennen, Spannungen zu entschärfen oder Konflikte zu deeskalieren und dabei polizeiliches Handeln transparent darzustellen, wurde laut der Stadtpolizei Uster erreicht.

Man sieht den Trubel auf dem Uster Märt bei Nacht.
Wenn in Menschenmengen zu viel Alkohol im Spiel ist, kommt es in der Regel ab und an zu Differenzen. Am Uster Märt war dies allerdings nur in sehr geringem Umfang der Fall.

Eine verhältnismässige Interaktion und eine lagegerechte Kommunikation bei der gezielten Ansprache von Personengruppen oder Einzelpersonen in Menschenmengen hätten sich als effektiv erwiesen. Nur bei ein paar wenigen kleineren Vorfällen mit verbalen Differenzen oder tätlichen Auseinandersetzungen, die zumeist auf übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen gewesen sind, mussten Polizeikräfte repressiv eingreifen.

Dennoch waren, auch in Bezug auf die bewilligten Freinachtveranstaltungen im Marktbereich, keine grösseren Zwischenfälle verzeichnet worden.

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