Polizei zieht positive Bilanz nach erstem Tag Uster Märt
In der ersten Nacht der Feierlichkeit am Uster Märt musste die Polizei kaum intervenieren. Auch sonst verlief alles wie am Schnürchen.
Besucherinnen und Besucher bleiben dem Uster Märt auch dann nicht fern, wenn es wie in den letzten Jahren aus Kübeln regnet. Umso mehr hat der gestrige Sonnenschein die Menschen zu Speis und Trank ins Ustermer Zentrum gezogen. Die Stadtpolizei zieht nach der ersten Freinacht eine positive Bilanz und spricht von einem «friedlichen Treiben vor Ort».
Auch die Marktfahrer und Barbetreiberinnen konnten sich nach dem ersten Tag über gute Umsätze freuen, wie die Stapo mitteilt. Verglichen mit dem letzten Jahr gab es ein paar Stände weniger: 2024 waren es insgesamt 481 Stände, Marktfahrer und Festwirtschaften, während es in der diesjährigen Ausgabe 472 sind. Das hängt mit der Baustelle an der Poststrasse zusammen, die den Platz etwas einschränkt. Alle Auflagen seien Tag und Nacht eingehalten worden, schreibt die Polizei.
Die Pilotin und der Trunkenbold
Neben der Polizei waren auch die Feuerwehr und die Sanität präsent. Zu Zwischenfällen kam es aber kaum. Eine Drohnenpilotin wurde wegen ihres Flugverhaltens von der Stapo ausfindig gemacht. Sie habe ihre Drohne ohne Sichtkontakt über eine Menschenmenge manövriert. Die Pilotin muss mit einer Verzeigung rechnen, schreibt die Stadtpolizei.
Ausserdem musste ein Trunkenbold wegen «unflätigem Verhalten» zwecks Ausnüchterung auf den Polizeiposten gebracht werden.