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Halloween verlief im Oberland weitestgehend ruhig

Im Oberland ziehen kommunale Polizeistellen hinsichtlich Vandalen oder Ruhestörungen in der Halloweennacht eine grösstenteils positive Bilanz.

Während Halloween trieb es unzählige Jugendliche auf die Strassen. Es kam zu einigen Kontrollen und wenigen Delikten. (Symbolbild)

Foto: André Gutzwiller

Halloween verlief im Oberland weitestgehend ruhig

Im Oberland ziehen kommunale Polizeistellen hinsichtlich Vandalen oder Ruhestörungen in der Halloween-Nacht eine grösstenteils positive Bilanz.

An Halloween ziehen vor allem Kinder und Jugendliche lautstark um die Häuser. Deshalb war die Stadtpolizei Uster am Freitagabend mit erhöhter Präsenz in Uster unterwegs, um Unfugtreibende möglichst früh zu erkennen und Straftaten vorzubeugen. Insgesamt wurden rund 50 Personen kontrolliert.

Im Verlauf des Abends kam es zu einzelnen Vorfällen. Ein 16-jähriger Jugendlicher führte eine griffbereite Imitationswaffe (Nachbildung einer Glock) mit sich, was einen Verstoss gegen das Waffengesetz darstellt.

Dazu musste mehreren Jugendlichen vorsorglich Flaschen mit hochprozentigem Alkohol abgenommen werden. Darüber hinaus stellte die Polizei etliche rohe Eier sicher, die mutmasslich für Sachbeschädigungen mitgeführt wurden. Weiter mussten diverse Cannabisprodukte bei Jugendlichen eingezogen werden.

Die Polizei erhielt auch Meldungen aus der Bevölkerung über Ruhestörungen, Rangeleien und Sachbeschädigungen. Es kam jedoch zu keinen Anzeigen. Der überwiegende Teil der Kinder und Jugendlichen feierte Halloween friedlich.

Bike-Patrouillen in Gossau und Wetzikon

Eine ähnliche Bilanz konnte die Polizei in Gossau und Wetzikon ziehen. Sie ergänzte ihre Patrouillentätigkeit dieses Jahr neu mit Bike-Patrouillen. Dank ihrer Mobilität konnten diese auch schmale Quartierwege befahren und so die sichtbare Präsenz in den Quartieren der beiden Gemeinden erhöhen.

In beiden Gemeinden wurden mehrere Personenkontrollen durchgeführt. Die Polizei nutzte diese Gelegenheiten, um mit jungen Erwachsenen das Gespräch zu suchen und aufklärend zu wirken. Bis zum Dienstende kam es in Gossau zu drei Einsätzen: Abfallsäcke wurden auf der Strasse verteilt, ein Toi-Toi-WC umgestossen und in einem Fall Eier auf vorbeifahrende Fahrzeuge geworfen.

In Wetzikon wurden lediglich Knallgeräusche von Feuerwerk festgestellt. «Somit kann von einem geordneten und verhältnismässig ruhigen Halloween-Einsatz gesprochen werden», wie der Kommandant der Stadtpolizei Wetzikon, Martin Widmer, betont.

Verstärkte Präsenz in Pfäffikon

Um zu verhindern, dass es wie in vorangegangenen Jahren zu Sachbeschädigungen kommt, kontrollierten auch Patrouillen im Bezirk Päffikon gezielt Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. «Die starke Präsenz und die vermehrten Kontrollen in den Vorjahren zeigten ihre Wirkung», sagte Peter Andermatten von der Polizei Region Pfäffikon.

Im Einsatzgebiet wurden keine Eier oder ähnliche Gegenstände sichergestellt, welche für Unfug und Sachbeschädigungen hätten verwendet werden können. Jedoch wurden bei einer Person zwei verbotene Gegenstände betreffend Wiederhandlung gegen das Waffengesetz sichergestellt. Ansonsten rückten die Patrouillen zweimal wegen unerlaubtem Feuerwerk (Böller) aus. Wie in Wetzikon blicke auch die Polizei Region Pfäffikon auf eine ruhige Halloween-Nacht zurück. (lda)

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