Ein Ustermer überlebt einen Herz-Kreislauf-Stillstand – weil alle perfekt reagierten
Ein aussergewöhnlicher Fall
«Man hat mir mein Leben ein zweites Mal geschenkt.» Das sagt ein Ustermer, dessen Herz plötzlich stillstand – worauf ihn Menschen, die zur richtigen Zeit das Richtige taten, retteten.
Wie fast jeden Tag ist Arthur Gerber, der in Wirklichkeit anders heisst, auch an diesem sommerlichen 4. Juli 2025 mit seinem E-Bike unterwegs. Der 72-Jährige war «in der Stadt unten» und radelt nach 10 Uhr zurück, die ansteigende Strasse hinauf zu seiner nur noch wenige Minuten Fahrzeit entfernten Wohnung ausserhalb Usters – und ab hier stoppt seine Erinnerung.
Das Nächste, was er wieder weiss: Er erwacht im Universitätsspital Zürich (USZ), und seine Enkel stehen am Bett.
Welches dramatische Ereignis sich dazwischen abspielte, erfährt der Ustermer erst im Spital. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Lebensrettung, wie sie am Internationalen Reanimationstag, dem World Restart a Heart Day, an diesem 16. Oktober Menschen zum Helfen bei schwersten Herznotfällen anregen soll. Eine Geschichte auch, die zurückzuführen ist auf eine optimal abgelaufene Rettungskette, wie sie nur den allerwenigsten der über 7500 Menschen zugutekommt, die jährlich in der Schweiz dasselbe Schicksal wie Gerber erleiden.

