Mit gefälschtem Diplom zu neuem Job gekommen
Mann aus dem Glattal verurteilt
Eine Firma, spezialisiert auf Solarkraftwerke, hatte einen neuen Projektleiter eingestellt. Dann kam heraus, dass sich der Mann aus dem Glattal mit gefälschten Unterlagen beworben hatte. Das wurde teuer.
Ein Unternehmen mit drei Standorten in der Schweiz, von wo aus man sich für namhafte Kunden dem Bau, Betrieb und der Finanzierung von Solarkraftwerken widmete, suchte einen neuen Mitarbeiter. Ein Österreicher, der im Glattal wohnt, wollte den Job.
Per Mail schickte er deshalb eine Bewerbung an den Geschäftsleiter der Firma. Zum eingereichten Dossier gehörte auch ein Diplom, wonach er «Dipl. Techniker HF Energie und Umwelt» sei. Als Ausstellerin des Diploms war eine Höhere Fachschule (HF) angegeben, die Ausbildungen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Handel anbietet.
Die Bewerbung war erfolgreich. Der Mann erhielt einen Anstellungsvertrag als Projektleiter.

