Starkregen hält die Feuerwehren im Oberland auf Trab
Mehrere Einsätze
Der intensive Regen der letzten zwei Tage hinterliess auch in der Region seine Spuren. Um grössere Schäden zu vermeiden, mussten die Feuerwehren gleich mehrmals ausrücken.
Die Hitzephase der letzten Woche fand am Mittwoch und Donnerstag mit intensiven Regenfällen ein abruptes Ende. In Strömen und teilweise während Stunden ergoss sich das Wasser über die Region. Während die Seen und Bäche die Wassermassen grösstenteils problemlos schlucken konnten, musste andernorts die Feuerwehr zu Hilfe eilen.
Stark zu kämpfen hatte etwa die Feuerwehr Fehraltorf. Am Wildbach drohte wegen des vielen Wassers eine vollgelaufene Baugrube zu überlaufen. «Mit drohender Eskalation in Keller und Tiefgaragen», schreibt die Feuerwehr auf den sozialen Medien. Mit Pumpen und einer Motorspritze hätten die Einsatzkräfte das Wasser in die Luppmen um- und ableiten können.
Gleich zweimal rückte die Feuerwehr Rüti wegen vollgelaufenen Kellern aus. Ein erstes Mal am Donnerstagmorgen, der zweite Einsatz folgte knapp zwölf Stunden später in einem Industriegebäude. Dort füllte sich ein Liftschacht bis auf einen Meter Höhe, da Wasser über einen Elektrokanal hineinfloss. Die Feuerwehr pumpte den Schacht wieder frei und stoppte die Quelle des Übels.
Kurz nach Mitternacht beschäftigte am Donnerstag zudem ein umgestürzter Baum die Feuerwehr Fällanden. «Der Baum wurde mit der Motorsäge zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt», schreibt die Feuerwehr in einem Post. Während der Arbeiten musste die Strasse einspurig gesperrt werden.
