Polizei legt Autoposer nach Kontrollen im Oberland an die Kette
Tiefergelegt, laut – und stillgelegt
In zwei Wochenendaktionen gegen lärmige Autos und illegale Tuning-Fans hat die Polizei Flagge gezeigt und durchgegriffen. Zehn Fahrzeuge mussten stillgelegt werden.
An zwei Wochenenden hat die Kantonspolizei Zürich im Zürcher Oberland hart durchgegriffen. Ziel der Aktion: lärmige Autos und illegal veränderte Fahrzeuge. Das Resultat kann sich sehen lassen. Zehn Autos wurden stillgelegt, 18 Personen verzeigt.
Im Fokus der Kontrollen standen vor allem Fahrzeuge mit manipulierten Auspuffanlagen. Besonders beliebt: Veränderungen an der Klappensteuerung oder das Tuning zur Leistungssteigerung – beides ist verboten. Die stillgelegten Autos dürfen erst wieder auf die Strasse, wenn sie zurückgebaut und erfolgreich geprüft wurden.
Bei den meisten verzeigten Personen handelt es sich um Männer zwischen 18 und 40 Jahren, die mit aufgemotzten Autos unterwegs waren. Auch zwei Fahrer ohne Versicherungsschutz gingen der Polizei ins Netz. Zusätzlich wurden sieben weitere Lenker wegen Verkehrsverstössen verzeigt.
Die Botschaft der Polizei ist klar: Wer mit unnötigem Lärm auffällt oder sein Fahrzeug illegal umbaut, muss mit Konsequenzen rechnen.

